Unternehmen » Historie

 

W. Bälz & Sohn GmbH & Co. – ein Familienunternehmen mit über 100-jähriger Tradition.

Baelz wurde 1896 von Wilhelm Bälz in Düren gegründet und ist bis heute in Familienhand. Vor der Gründung fertigte Wilhelm Bälz in einem Ladengeschäft mit Werkstatt für Haushalt und Gewerbe handwerkliche Kupferprodukte. Er erkannte, dass die handwerkliche Herstellung für die Industrie nicht mehr ausreichte, und gründete zusammen mit einem Bekannten das Unternehmen W. Bälz in Düren.

Nachdem es zu Meinungsverschiedenheiten über die weitere Entwicklung des Unternehmens kam, zog Wilhelm Bälz 1914 mit seinem Teil des Unternehmens nach Heilbronn um. Für Heilbronn sprach zum einen, dass die Stadt Heilbronn hier günstiges Weideland verkaufte, und zum anderen, dass Wilhelm Bälz ursprünglich aus dem schwäbischen Bietigheim-Bissingen stammte. In direkter Nachbarschaft zu Wilhelm Bälz baute Herr Koepff eine Gelatinefabrik. So erhielt die Straße des Stammhauses, die Koepffstraße, ihren Namen.

In den ersten Jahrzehnten hat sich das Unternehmen auf die Planung und Ausführung von Dampfanlagen für die verarbeitende Industrie spezialisiert. Dabei wurde die Verarbeitung von Kupfer um Eisen und Stahl erweitert. Durch die Auswirkungen des Zweiten Weltkriegs musste der Betrieb des Unternehmens fast vollständig eingestellt werden. Beim Luftangriff auf Heilbronn am 4. Dezember 1944 wurden die Gebäude des Unternehmens in der Koepffstraße vollständig zerstört.

Nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurde der Betrieb langsam wieder aufgenommen und die zerstörten Gebäude nach und nach erneut aufgebaut. Durch Mithilfe seines Sohnes Helmut Bälz wurden in dieser Zeit Wärmeübertrager und elektrisch und pneumatisch angetriebene Ventile hauptsächlich für Dampf- und Thermalölanlagen entwickelt, die schon damals den geschlossenen Dampf-Kondensat-Kreislauf verwirklichten. In diesem Bereich hält das Unternehmen zahlreiche Patente, die regelmäßig an die neuen Anforderungen des Marktes angepasst wurden. Unter anderem wurde auch der stehende Wärmeübertrager in Verbindung mit dem geschlossenen Dampf-/Kondensatkreislauf von Baelz konzipiert und patentiert. Diese Entwicklung zählt bis heute zum Stand der Technik in Heizungsanlagen.

In den frühen 1960ern wurde die Strahlpumpe mit regelbarer Düse und Antrieb entwickelt und in HLK-Anlagen eingeführt. Auch auf Elemente der Strahlpumpentechnologie sowie ihre speziellen Anwendungsformen in Anlagen hat Baelz zahlreiche Patente, um die innovative Vorreiterrolle auch für die Zukunft zu gewährleisten.

In den 1970ern erhielt Baelz von der Landesregierung Baden-Württemberg mehrere Auszeichnungen für die Strahlpumpentechnologie als besonders volkswirtschaftlich wertvolles Produkt.

Durch eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Strahlpumpe im Laufe der Jahre ist Baelz nach wie vor der führende Anbieter in diesem Bereich und hat maßgeblich zur Verbesserung der Energieeffizienz in Anlagen beigetragen.

1978 wurde die Bälz-Stiftung zur Förderung der Ingenieurausbildung an Hochschulen in Deutschland auf dem Gebiet der praxisorientierten Regelungstechnik, speziell der Gebäudetechnik, gegründet. Bis heute trägt diese Kombination von Theorie und Praxis zur Entwicklung der modernen Gebäude- und Energietechnik bei.

 

 

 

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